bevor man eine handwerkliche Tätigkeit ausführen möchte, von der man bisher keine Ahnung hatte.
Der Rollogurt am Schlafzimmer ist vor einer Weile gerissen. Im Hochsommer ist das Rollo eh immer unten, also störte es erstmal nicht weiter (es gibt auch noch eine Balkontüre, also war´s auch nicht dunkel).
Gestern habe ich dann, obwohl die Berichte im Internet von "sehr kniffelig" bis "wenn Du das noch nie gemacht hast lass es lieber" reichten im Baumarkt einen neuen Gurt gekauft.
Im schlimmsten Fall hätte ich ja immernoch den Rollobauer hier vor Ort rufen können.
Unsere Rollläden sind mehr als 40 Jahre alt, zum Glück nachträglich angebracht, so bleiben uns die durch die früher nicht isolierten Rollokästen erzeugten Kältebrücken erspart - und man kommt recht gut ran.
Also Anleitung gelesen, Rollo begutachtet. Dabei festgestellt, dass ich an die Welle, so wie auf der hübschen Zeichnung dargestellt nicht rankomme. Aber die gute alte Technik ließ sich recht einfach auseinandernehmen, ich musste nur erst das Rollo von der Rolle entfernen, dann ließ sich die Rolle aushängen und die Welle war zugänglich.
Neuen Gurt so befestigt wie vorher der Alte fixiert war, das ganze wieder zusammengebaut und das Beste - die Hersteller der Gurtrollos denken anscheinend mit, die Löcher, mit denen der Gurthalter an der Wand befestigt wird sind exakt so, wie beim Alten, also musste ich noch nicht mal bohren.
Endlich mal ein handwerkliches Projekt ohne irgendwelche Überraschungen :)
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